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Dr. Thilo Sarrazin
Geschrieben von: lornabergmann8   
Dienstag, den 31. August 2010 um 13:35 Uhr

Letzter deutscher Denker Dr. Thilo Sarrazin?



 Wer im Leben fast alles erreicht hat kann es sich im Alter leisten sein Wissen ungeschönt zu präsentieren, auch wenn einigen dass vielleicht nicht passt!

Dr. Thilo Sarrazin

Willkommen in Marbella Herr Doktor Sarrazin! Hier denken noch fast alle aufrecht und eigenständig. Es lebe der Sarrazinismus!
Wer derzeit die Medien studiert merkt wie hier eine unglaubliche Hetzkampagne stattfindet, gewisse Medien Syndikate wollen einfach nicht wahrhaben, dass Dr. Sarrazinvollkommen recht hat und alle seine Äußerungen sind fundierte Tatsachen, so sehr sie auch falsch zitiert werdenaus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Thilo Sarrazin im Juli 2009

Thilo Sarrazin (* 12. Februar 1945 in Gera) ist ein deutscher Politiker (SPD). Seit 1975 ist er im öffentlichen Dienst tätig. Er war zudem von 2000 bis 2001 bei der Deutschen Bahn AG beschäftigt. Von 2002 bis April 2009 war er Finanzsenator im Berliner Senat und ist seit Mai 2009 Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank.

Inhaltsverzeichnis

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Werdegang

Thilo Sarrazin ist der Sohn eines Arztes, der aus einer hugenottischen Familie ursprünglich südfranzösischer Herkunft stammt. Die Mutter kam aus einer Familie früherer westpreußischer Gutsbesitzer. Sarrazin wuchs in Recklinghausen und ab seinem siebten Lebensjahr in einem Kinderheim in Bayern auf.[1][2][3] Nach dem Abitur am dortigen altsprachlichen Gymnasium Petrinum und Ableisten des Wehrdienstes studierte er von 1967 bis 1971 Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn. Anschließend war er Assistent am Institut für Industrie- und Verkehrspolitik der Universität Bonn und wurde dort 1973 zum Dr. rer. pol. promoviert.[4] Von November 1973 bis Dezember 1974 war Sarrazin wissenschaftlicher Angestellter der Friedrich-Ebert-Stiftung. In dieser Zeit trat er auch der SPD bei.

Ab 1975 war Sarrazin im öffentlichen Dienst des Bundes tätig, von 1975 bis 1978 als Referent im Bundesministerium der Finanzen (1977 Abordnung zum IWF nach Washington, D.C.), und anschließend bis 1981 als Referatsleiter im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, ab 1981 erneut im Bundesfinanzministerium. Von Oktober 1981 an war er dort Büroleiter und enger Mitarbeiter von Bundesfinanzminister Hans Matthöfer, anschließend von dessen Nachfolger Manfred Lahnstein. Auch nach dem Ende der sozialliberalen Koalition im Oktober 1982 blieb Sarrazin im Bundesfinanzministerium und war dort Leiter mehrerer Referate, darunter 1989–1990 des Referats „Innerdeutsche Beziehungen“, das die deutsch-deutsche Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion vorbereitete. Während seiner Zeit als Referatsleiter beim Bundesfinanzministerium war er zeitweise auch für den Schienenverkehr zuständig.[5]

Von 1990 bis 1991 arbeitete Sarrazin für die Treuhandanstalt. Danach war er bis 1997 Staatssekretär im Ministerium für Finanzen in Rheinland-Pfalz. Anschließend war er Vorsitzender der Geschäftsführung der Treuhandliegenschaftsgesellschaft (TLG).

Sarrazin ist verheiratet mit Ursula Sarrazin, geb. Breit, und hat zwei Söhne.[6]

Deutsche Bahn AG

Zwischen Frühjahr 2000 und Dezember 2001 war Sarrazin bei der Deutschen Bahn beschäftigt, davon zunächst vier Monate als Leiter der Konzernrevision[7] und nachfolgend, ab 1. September 2000, als Vorstandsmitglied der DB Netz, zuständig für Planung und Investitionen.[8]

Sarrazin gilt als maßgeblicher Entwickler des Volksaktienmodells der Deutschen Bahn, das die Ausgabe von stimmrechtslosen Volksaktien vorsah, um das Mitspracherecht privater Investoren zu begrenzen. In kleinem Kreis habe er erklärt, diesen Vorschlag gemacht zu haben, um das Modell der Kapitalprivatisierung der Deutschen Bahn zu Fall zu bringen. Er gilt als klarer Befürworter einer Ausrichtung der Bahn auf Wirtschaftlichkeit gemäß einer Kosten-Wirksamkeits-Analyse. Sein Verhältnis zum ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, wird als Dauerfeindschaft charakterisiert, geprägt von wechselseitigen Beleidigungen.[5]

Nach Sarrazins Entlassung aus dem Vorstand der DB Netz AG folgten juristische Auseinandersetzungen. Dabei bezog er für eine Übergangszeit sein Gehalt, während der die Einzelheiten der Trennungsmodalitäten geregelt werden sollten. Nach Angaben von Hartmut Mehdorn habe Sarrazin mit dem Amtsantritt als Finanzsenator seinen noch laufenden Arbeitsvertrag mit dem Unternehmen gebrochen, laut welchem Nebentätigkeiten nicht erlaubt gewesen seien. Der Arbeitsvertrag sei daraufhin seitens der DB fristlos gekündigt worden.[9] Sarrazin klagte durch drei Instanzen auf Zahlung einer Abfindung, was in letzter Instanz vom Bundesgerichtshof abgewiesen wurde.[5]

Berliner Senator für Finanzen

Sarrazin wurde im Januar 2002 Senator für Finanzen. Er hielt an der klassischen Kameralistik für die Haushaltsführung kommunaler Behörden fest.[10] Materiell führte er eine strenge Spar- und Haushaltspolitik durch. Im Jahr der Hochkonjunktur 2007 kam es zum ersten Mal in der Geschichte des Landes Berlin zu einem Haushaltsüberschuss (80 Mio €).[11][12]

Sarrazin erwarb sich mit Äußerungen zur Berliner Sozial- und Bildungspolitik den Ruf eines Provokateurs.[13] Vorschläge zu Kürzungen im sozialen Bereich waren oft von Protesten begleitet.[14] 2008 machte er Vorschläge, wie ALG-II-Empfänger sich für weniger als vier Euro pro Tag ernähren könnten,[15] 2009 sagte er zum Umgang Arbeitsloser mit Energie: „‚Hartz-IV‘-Empfänger sind erstens mehr zu Hause; zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster“.[16] Rentenerhöhungen nennt er eine „völlig unsinnige Maßnahme“, stattdessen müsse die Bundesregierung die Bürger darauf vorbereiten, dass Altersbezüge „langfristig auf das Niveau einer Grundsicherung“ sinken werden.[17]

Mit 46 Nebentätigkeiten war Sarrazin im Juni 2008 das Senatsmitglied mit den meisten Nebentätigkeiten. Er ist unter anderem Mitglied des Aufsichtsrats der Berliner Verkehrsbetriebe, der Charité, der Investitionsbank Berlin und der Vivantes GmbH.[18] Im Rahmen der Tempodrom-Affäre wurde ihm vorgeworfen, Landesgelder regelwidrig vergeben zu haben. Die Staatsanwaltschaft erhob im November 2004 Anklage. Ermittelt wurde außerdem gegen zwei weitere SPD- und zwei CDU-Politiker, drei Unternehmer und zwei Wirtschaftsprüfer. Gegen den ermittelnden Oberstaatsanwalt reichte Sarrazin eine Dienstaufsichtsbeschwerde ein. Das Landgericht Berlin lehnte es im Dezember 2004 ab, das Hauptverfahren zu eröffnen, da die Anklage als unschlüssig angesehen wurde.

Seit August 2009 ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft gegen Sarrazin wegen Untreue. Er soll dem Golf- und Landclub Berlin-Wannsee e. V. einen Golfplatz zu günstig verpachtet und jenen so finanziell begünstigt haben.[18] Sarrazin wies die Vorwürfe mit der Begründung zurück, er sehe keinen Vermögensschaden für das Land.[19]

Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank

Zum 30. April 2009 gab Sarrazin sein Amt als Senator auf, um in den Vorstand der Bundesbank zu wechseln.[20] Sein Nachfolger wurde Ulrich Nußbaum.[21] Seit dem 1. Mai 2010 ist er zuständig für die Bereiche Informationstechnologie, Risiko-Controlling und Revision.[22]

Kontroversen

Sarrazin befürwortete eine mit Ausnahme von Hochqualifizierten restriktive Einwanderungspolitik und den Abbau von Transferleistungen.[23][24] Heftige Reaktionen riefen Sarrazins Äußerungen zur Wirtschafts- und Migrationspolitik Berlins hervor, die im September 2009 in Lettre International publiziert worden waren. Darin bezeichnete er große Teile der arabischen und türkischen Einwanderer als weder integrationswillig noch integrationsfähig. Wörtlich äußerte er unter anderem:[25][26]

„Integration ist eine Leistung dessen, der sich integriert. Jemanden, der nichts tut, muss ich auch nicht anerkennen. Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.“

Die Äußerungen Sarrazins wurden unter anderem vom Vorsitzenden des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, Sebastian Edathy (SPD),[27] dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und dem Politikwissenschaftler Gerd Wiegel kritisiert.[28] Arno Widmann, Feuilletonchef der Frankfurter Rundschau, schrieb: „Er reagiert nur hysterisch auf die Veränderung bundesrepublikanischer Verhältnisse. Er ist verrückt.“[29]

Unterstützt wurde Sarrazin unter anderem von Hans-Olaf Henkel,[30] Ralph Giordano,[31] Peter Sloterdijk,[32] der Sozialwissenschaftlerin und Frauenrechtlerin Necla Kelek[33] und dem deutschen Altbundeskanzler Helmut Schmidt.[34] Michael Klonovsky vom Focus kommentierte, Sarrazin habe es gewagt, „die Kollateralschäden der Umverteilung am Beispiel der heillos verschuldeten Hauptstadt zu benennen“.[35] NPD und DVU erklärten, sie fühlten sich durch Sarrazins Thesen bestätigt.[36][37]

Sarrazin selbst sagte später, dass es nicht seine Absicht gewesen sei, einzelne Volksgruppen zu diskreditieren.[25] Vielmehr habe er „die Probleme und Perspektiven der Stadt Berlin anschaulich beschreiben“ wollen.[38]

Die Berliner SPD-Kreisschiedskommission hatte Sarrazin vom Vorwurf der Parteischädigung zunächst freigesprochen. Ein SPD-Kreisverband und ein Ortsverein betrieben ein Parteiordnungsverfahren wegen parteischädigenden Verhaltens und Rassismus gegen Ausländer.[39] Das Verfahren wurde Mitte März 2010 mit einem Urteil der Berliner SPD-Landesschiedskommission abgeschlossen, wonach die Anträge der beschwerdeführenden SPD-Gliederungen gegen Sarrazin abgewiesen wurden.[40] Das zugehörige Gutachten des Politikwissenschaftlers Gideon Botsch vom Potsdamer Moses Mendelssohn Zentrum wies Sarrazin bereits im Vorfeld einer Anhörung als völlig untauglich zurück.[41]

Bundesbankpräsident Axel Weber, der bereits Sarrazins Ernennung zum Bundesbankvorstand abgelehnt hatte, erwirkte am 30. September 2009 eine förmliche Distanzierung im Namen der Deutschen Bundesbank.[25][42] Weber forderte Sarrazin zum Rücktritt auf. Als Sarrazin dies ablehnte, beschnitt der Vorstand der Bank am 13. Oktober 2009 die Zuständigkeiten Sarrazins und entzog ihm die Verantwortung für den Bereich Bargeld,[43] so dass er lediglich für „Risiko-Controlling und das Ressort Informationstechnologie“ zuständig bleibt.[44]

Im Juni 2010 löste Sarrazin mit seiner These Widerspruch aus, dass der gesamtdeutsche Intelligenzdurchschnitt durch Zuwanderung von schlecht ausgebildeten Migranten sinke, die er bei einer Veranstaltung der Arbeitskreise Schule-Wirtschaft der Unternehmerverbände Südhessen äußerte.[45] Sarrazins Thesen wurden von Bundeskanzlerin Angela Merkel[46] und dem SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel kritisiert, der ihm den Austritt aus der SPD nahelegte.[47] Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung räumte Sarrazin ein, er habe zu einigen seiner Behauptungen keine genauen Daten vorliegen und daher einige Zahlen „schöpfen“ müssen: „Und wenn sie keiner widerlegen kann, dann setze ich mich mit meiner Schätzung durch.“ In einem Interview mit der Zeit bemerkte Sarrazin: „Deutschland wird völlig unabhängig von der Migration deshalb durchschnittlich dümmer, weil die Geburtenverteilung in unserem Land schief ist. Intelligenz und Schichtzugehörigkeit korrelieren stark positiv.“[48]

In seinem Ende August 2010 erschienenen Buch Deutschland schafft sich ab versucht Sarrazin nach Meinung des Spiegel, der ein Kapitel des Buches vorab veröffentlichte, seine Thesen „auf eine breitere statistische Basis zu stellen“.[49] Diese werden unter anderem von der FAZ als „biologistisches Panoptikum“ kritisiert.[50] Mit seiner Äußerung während eines Interviews „Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden“[51] rief Sarrazin weitgehend Widerspruch hervor. Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, erwiderte: „Wer die Juden über ihr Erbgut zu definieren versucht, auch wenn das vermeintlich positiv gemeint ist, erliegt einem Rassenwahn, den das Judentum nicht teilt.“[52] Sarrazin erklärte in der Sendung Beckmann vom 30. August 2010, er habe sich dabei auf den Artikel „Abrahams Kinder“[53] im Tagesspiegel bezogen.

Roland Koch nannte Sarrazins Thesen „eine sehr rückwärtsgewandte, pessimistische Beschreibung der Zustände, ohne sich eigentlich ernsthaft mit den Optionen und Chancen zur Lösung zu beschäftigen“. Wer glaube, dass die „Biologie und die Erbanlagen nahezu alles sind, und dass sich Migranten oder sozial im Augenblick schwache Menschen sozusagen immer in diesen Gruppen bewegen werden, der gibt sie auf “. Wilhelm Heitmeyer warf Sarrazin vor, er bediene mit seiner Wortwahl „eindeutig ein rechtspopulistisches Potenzial“.[54][55] Der Vorstand der SPD leitete am 30. August 2010 ein neues Parteiordnungsverfahren mit dem Ziel eines Ausschlusses ein, da Sarrazins Thesen „diametral den sozialdemokratischen Überzeugungen entgegen“ stünden und teils „Nähe zu nationalsozialistischen Theorien“ aufwiesen.[56]

Veröffentlichungen

  • Ökonomie und Logik der historischen Erklärung. Zur Wissenschaftslogik der New Economic History. Bonn 1974.
  • Krise und Planung in marxistischer Sicht: Das Beispiel Habermas. In: Hamburger Jahrbuch für Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik 19, 1974, S. 293–318 (zusammen mit Manfred Tietzel).
  • Investitionslenkung: „Spielwiese“ oder „vorausschauende Industriepolitik?“ Bonn-Bad Godesberg 1976 (als Herausgeber).
  • Beiträge zur Sozialpolitik. Bonn 1978 (als Herausgeber).
  • Der Euro: Chance oder Abenteuer? Bonn 1997.
  • Reform der Finanzverfassung. Bonn 1998.
  • Der Euro. Bonn 1998.
  • Ansatzpunkte für eine europäische Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik. Bonn 1999.
  • Gestaltung der Zukunftsfähigkeit Berlins in Zeiten knapper Kassen. Berlin 2004.
  • Regionale bzw. kommunale Entwicklungen im Bereich der Wohnungs- und Städtebaupolitik. Berlin 2007.
  • Neue Wege zu einer angemessenen Finanzverteilung im Bundesstaat. Münster 2008.
  • Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen. Deutsche Verlags-Anstalt, 2010, ISBN 3421044309.

Weblinks

Wikinews Wikinews: Thilo Sarrazin – in den Nachrichten

Einzelnachweise

  1. sueddeutsche.de: Sarrazin geht zur Bundesbank – Rechnen und abrechnen vom 17. Februar 2009
  2. Thilo Sarrazin: Eitelkeit und Fegefeuer. In: Der Tagesspiegel, 28. August 2010.
  3. Thilo Sarrazin behauptet von sich selbst, französische, italienische und britische Vorfahren zu haben. („Thomas Seibert: Auch die Türkei diskutiert über Sarrazin“. In: Der Tagesspiegel, 30. August 2010.)
  4. Sarrazins Ritt auf dem wilden Gaul. In: Der Tagesspiegel, 16. Februar 2009.
  5. a b c Alexander Neubacher: Der Weichen-Steller. In: Der Spiegel Nr. 39, 2007, S. 74–76.
  6. Personen A-Z. bei www.spd-berlin.de, abgerufen am 28. August 2010.
  7. Sarrazin wirft Mehdorn vor, die Unwahrheit zu sagen In: Berliner Morgenpost, 19. Februar 2009.
  8. Meldung Neuer Vorstand für DB Netz. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 8-9/2000, ISSN 1421-2811, S. 340.
  9. Hartmut Mehdorn: „Diplomat wollte ich nie werden“. Ein Gespräch mit Hugo Müller-Vogg. Hoffmann und Campe, Berlin 2007, ISBN 978-3-455-50047-9, S. 136f.
  10. Dietrich Budäus: Sarrazins Rechnung geht nicht auf. Zur Notwendigkeit der Kosten-Leistungs-Rechnung (KLR) und der Doppik in öffentlichen Verwaltungen. In: Der Neue Kämmerer Nr. 3, Juli 2008, S. 3 (PDF, 868 KB).
  11. Senatsverwaltung für Finanzen: Daten und Fakten zur Haushaltslage. Auf: berlin.de; abgerufen am 13. Oktober 2009: „Diese Politik hat im Zusammenwirken mit einer günstigen Einnahmenentwicklung dazu geführt, dass Berlin im Jahre 2007 erstmals in der Finanzgeschichte des Landes keine neuen Schulden aufnehmen musste.“
  12. Haushaltsüberschuss. Berlin schafft erstes Etatplus seit dem Krieg. In: Spiegel Online, 9. Januar 2008: „Während die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um elf Prozent anstiegen, lag der Zuwachs der bereinigten Ausgaben bei lediglich bei 0,1 Prozent. Zudem seien die Personalausgaben gegenüber 2006 um 111 Millionen auf 6,2 Milliarden Euro reduziert worden. Dies entspreche einer Absenkung um 1,8 Prozent.“
  13. Peter von Becker: Integration: Prüfen statt prügeln. In: Zeit Online, 5. Oktober 2009; zuletzt abgerufen am 13. Oktober 2009.
  14. Heiner Geissler: Darf Sarrazin Arbeitslose folgenlos verhöhnen?. In: Der Tagesspiegel, 13. Februar 2008. Vgl. Werner van Bebber, André Görke, Stefan Jacobs: Wirbel um Sarrazins Ideen zu Heizkosten. In: Der Tagesspiegel, 30. Juli 2008.
  15. Henning Onken: Hartz-IV-Menü. Sarrazin: So sollten Arbeitslose einkaufen. In: Der Tagesspiegel, 11. Februar 2008
  16. Sozialpolitik. Thilo Sarrazin drischt auf Hartz-IV-Empfänger ein. In: Der Westen, 13. Mai 2009.
  17. "Kinder kann kriegen, wer damit fertig wird", Artikel des Stern vom 13. Mai 2009
  18. a b Christine Richter: Ein Sarrazin mit 46 Nebenjobs. In: Berliner Zeitung, 9. Juni 2008.
  19. Sarrazin wehrt sich gegen Untreue-Vorwürfe. In: Focus Online, 29. August 2009.
  20. Berliner Finanzsenator. Sarrazin wird Bundesbank-Vorstand. In: Spiegel Online, 17. Februar 2009.
  21. Senatskanzlei. Wowereit verabschiedet Sarrazin und ernennt Nußbaum zum Finanzsenator. In: Pressemitteilungen des Landes Berlin, 30. April 2009, abgerufen am 13. Oktober 2009
  22. Vorstand der Deutschen Bundesbank Deutsche Bundesbank, abgerufen am 11. Juni 2010.
  23. Kritik an der Hauptstadt: Sarrazin lästert über die Berliner. In: Spiegel Online. 30. September 2009, abgerufen am 22. Oktober 2009.
  24. Stefan Schulz: Berlin-Schelte. Sarrazin schockiert mit Angriffen auf Migranten In: Berliner Morgenpost, 30. September 2009.
  25. a b c Integration. Sarrazin muss sich entschuldigen. In: Zeit Online, 1. Oktober 2009.
  26. Umstrittenes Interview. Bundesbank-Präsident legt Sarrazin Rücktritt nahe. In: Zeit Online, 3. Oktober 2009.
  27. „Rassismus pur“. SPD-Politiker fordert Rücktritt von Thilo Sarrazin. In: Welt Online, 6. Oktober 2009. Vgl. SPD-Ortsverband beantragt Sarrazins Parteiausschluss. In: RBB-Online, 2. Oktober 2009.
  28. Gerd Wiegel: Eliten-Rassismus à la Sarrazin. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, 12/2009, S. 27-29.
  29. FR vom 8. Oktober 2009, Seite 13. Überschrift "Der Brandstifter".
  30. Wir wissen, dass türkische Kinder in Schulen größte Probleme haben“. Ex-BDI-Präsident Olaf Henkel nimmt Bundesbankvorstand Sarrazin in Schutz. Interview von Jochen Spengler mit Hans-Olaf Henkel. In: Deutschlandfunk, 5. Oktober 2009.
  31. Ralph Giordano: „Sarrazin hat vollkommen recht“. In: Focus Online, 6. Oktober 2009.
  32. Peter Sloterdijk: Eingeweide des Zeitgeistes. In: Der Spiegel. 26. Oktober 2009, S. 172 (Online).
  33. Necla Kelek: Warum türkische Gemüsehändler mit Sarrazin kein Problem haben. In: Sächsische Zeitung, 22. Oktober 2009.
  34. Verstehen Sie das, Herr Schmidt? in Zeit Online 11. November 2009 „Die Passagen, die sich auf Ausländer bezogen und die von der deutschen Presse herausgezupft worden sind, sehen im Gesamtzusammenhang dieses Interviews ziemlich anders aus. Wenn er sich ein bisschen tischfeiner ausgedrückt hätte, hätte ich ihm in weiten Teilen seines Interviews zustimmen können.“
  35. Michael Klonovsky: Das Gott-Wort der Guten, in: Focus Nr. 31 vom 2. August 2010.
  36. NPD buhlt im Sarrazin, in: Focus vom 30. August 2010.
  37. "Sarrazins Thesen sind absurde Ergüsse", in: Der Tagesspiegel vom 24. August 2010.
  38. Ermittlungen gegen Bundesbank-Vorstand Sarrazin: Anfangsverdacht auf Volksverhetzung. In: Tagesschau.de, 2. Oktober 2009.
  39. Sarrazin hält nichts von SPD-Gutachten: "Unsauber, schleimig, widerlich". heute (dpa), 1. März 2010.
  40. Sarrazin darf in der SPD bleiben. In: Spiegel Online vom 15. März 2010.
  41. "Financial Times"vom 2.März 2010
  42. Stefan Ruhkamp/Carsten Knop: Sarrazin-Affäre. Die letzte Warnung kam wohl zu spät. In: FAZ, 18. Oktober 2009.
  43. Vorstandsbeschluss. Bundesbank straft Sarrazin ab. In: FAZ.net, 13. Oktober 2009. Ebenso Migranten-Schelte. Bundesbank entmachtet Thilo Sarrazin. In: Spiegel Online, 13. Oktober 2009.
  44. Skandal um Bundesbank-Vorstandsmitglied. Kritik an Entmachtung Sarrazins. In: Tagesschau.de, 14. Oktober 2009.
  45. Einwanderer-Schelte: Sarrazin erklärt die Verdummung der Deutschen, Spiegel Online vom 10. Juni 2010.
  46. Merkel wirft Sarrazin Verdummung vor, Süddeutsche Zeitung vom 12. Juni 2010.
  47. Gabriel legt Sarrazin SPD-Austritt nahe
  48. Die Zeit online vom 26. August 2010 Interview von Özlem Topcu und Bernd Ulrich
  49. Fremd im eigenen Land, in: Der Tagesspiegel vom 26. August 2010.
  50. Sarrazins Thesen – So wird Deutschland dumm Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 26. August 2010.
  51. Thilo Sarrazin Interview: „Ich bin kein Rassist“, in: Welt Online, abgerufen am 28. August 2010.
  52. Sarrazin: „Juden teilen bestimmtes Gen“, N24 vom 28. August 2010.
  53. Abrahams Kinder in: Tagesspiegel vom 16. Juni 2010
  54. Weiter Streit über Aussagen Sarrazins, FAZ vom 28. August 2010.
  55. Claus Heinrich: SWR2 Interview der Woche. Thilo Sarrazin bedient rechtspopulistisches Potenzial. SWR, 28. August 2010, abgerufen am 30. August 2010 (Interview zum Nachhören): „Nach Ansicht des Bielefelder Soziologen Wilhelm Heitmeyer bedient Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin mit der Wortwahl bei seinen umstrittenen Thesen zur Integrationspolitik „eindeutig ein rechtspopulistisches Potenzial“. Dieses Potenzial umfasse in Deutschland rund 20 Prozent der Bevölkerung. Man könne nur von Glück sagen, „dass es anders als in den Ländern um uns herum keine Mobilisierungsexperten für dieses Milieu gibt“, sagte Heitmeyer im SWR-Interview der Woche.“
  56. Parteiordnungsverfahren für Thilo Sarrazin, Pressemitteilung der SPD
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. November 2010 um 02:39 Uhr
 

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